Dienstag, 31. Juli 2007

5. Tag IDJÜM - Warten auf weniger Wind


Heute schliefen wir alle etwas länger, da wir gestern etwas länger wach waren als sonst. Schon beim erwachen regnete es und so mussten wir im Wohnwagen frühstücken. Da wir schon vermuteten, dass es eine Startverschiebung wegen zu viel Wind gibt (7 Windstärken). Aber trotzdem haben wir uns umgezogen (unfreiwillig). Als wir schon fix und fertig waren, kam die Nachricht, dass sich unsere Vermutung bestätigte: Startverschiebung! Wir warteten im Wohnwagen und lasen in dem neu gekauften Witzbuch zum Leidwesen der anderen Anwesenden. Der Start war erstmal bis gegen Mittag verschoben, später jedoch verschob die Wettfahrtleitung den Starttermin immer weiter nach hinten bis sie den Start für heute endgültig absagte. Nächster möglicher Start: Morgen, 11.00 Uhr. Also hatten wir den Nachmittag frei! Gegen 2 Uhr fuhren Anica, Xaver, Jessica und Fabian noch mal zum Training auf den „Bodden“. Bei bis zu 7 Windstärken kämpften sie sich durch die Böen. Auf die Welle, anpumpen, nach hinten rutschen und los gleiten, pumpen, pumpen, pumpen…! Nach etwas mehr als einer Stunde surften sie dann wieder an die Slipbahn. Danach trafen wir alle uns wieder im Wohnwagen zum spielen. Und noch was neues: Zum ersten Mal seit Tagen hat es 2 Stunden nicht mehr geregnet! Wir hoffen, dass dies so bleibt, morgen soll es besser werden und vor allem dann auch weniger Wind!
Heute sind selbst die A-ler nach nur einer Wettfahrt wieder in den Hafen gekommen! Die haben langsam Probleme ihre 12 Wettfahrten für die IDJÜM zusammen zu bekommen. Bisher haben sie nur eine Wettfahrt, daher ist schon jetzt der Ersatztag gebucht! Wir haben dann noch morgen und am Donnerstag die Chance, 6 Wettfahrten durchzubekommen. Dann hätten wir auch unsere 12 mit zwei Streichern. Mal sehen! Jetzt waren wir erstmal noch eine Runde Kegeln in der „Stadt“. Danach haben wir im „Camp-BW“ gegrillt. Jetzt scheint gerade zum ersten Mal seit Tagen wieder die Sonne hier oben. Wir sitzen draußen und genießen die letzten Strahlen
Euer TEAM Baden-Württemberg

In Gedenken an Oli, der heute zum letzten Mal im YCI-Clubhaus rauchen darf!

Montag, 30. Juli 2007

Ergebnisse nach fünf Wettfahrten

Hier noch die gewünschsten Ergebnisse nach fünf Wettfahrten.

TEAM-BW Gesamt:
13. Jessica (33., 34., 9., 4., 11.)
27. Xaver (37., 23., 26., 44., 34.)
60. Anica (52., 64., 32., 54., 74.)
62. Marc Funken (SC Schluchsee, 60., 67., 34., 56., 66.)
69. Viviana Funken (SC Schluchsee, 67., 56., 50., 64., DNF)
74. Hendrik (51., 70., DNS, 58., DSQ)
81. Lioba (78,, DNF, DNS, DNS, DNS)

4. Tag IDJÜM - Der freie Tag


Noch ein Nachtrag zu gestern:
Als wir am Abend noch in den Club zur „Hanseboot-Party“ gingen, kamen wir gerade rechtzeitig um zu sehen, dass noch ein Protest gegen Hendrik ausstand. Verhandlung: in zwei Minuten! Die Jury protestierte gegen ihn, da er nach einer Tonnenberührung gekringelt, sich aber nicht in die Kringelliste eingetragen hatte! Er konnte diesen Kringel aber glaubhaft nachweisen. Hendriks erste Protestverhandlung und er hat der Jury gleich so richtig die Regeln um die Ohren gehauen!
Die ganze Nacht schüttete es aus kübeln…wir hatten schon Angst, der „Bodden“ würde über den Deich kommen. Pünktlich zum Frühstück schien es aber besser zu werden und schon war der Tisch draußen gedeckt. Zu früh gefreut: Im Regen mussten wir mit allen Sachen in Fabis Zelt umziehen. Heute hatten wir unseren „freien“ Tag: Das Frühstück wurde kräftig ausgedehnt und nach hinten verschoben. Wir wussten schon, warum die Wettfahrtleitung den freien Tag auf heute gelegt hatte: Windstärke 6-7 (Böen 8) und kräftiger Regen. So bedauerten wir die A-Segler, die sich zu ihrer ersten IDJÜM-Wettfahrt zum auslaufen klar machten. Tja! Wir dagegen hatten es im Zelt dann doch etwas gemütlicher. Nach dem Frühstück erkundeten einige von uns noch die „Stadt“. Xaver brauchte noch eine lange Hose und Axel noch geschlossene Schuhe, beide haben es hier wohl etwas sommerlicher erwartet.
Fabian wollte in dieser Zeit noch mit dem Schlaucher raus zu den A-Seglern sehen. Er kam allerdings nicht weit. Schon kurz nach dem Auslaufen wurden diese von der Wettfahrtleitung wieder in den Hafen geschickt, zu viel Wind!
Für den Nachmittag wollten wir alle zusammen in die „Bodden-Therme“ zum baden. Dort angekommen war es dort allerdings so voll, dass wir lieber mit dem Auto direkt an die Ostsee gefahren sind. So richtig den Wind, den Sand und das Wasser um die Ohren fliegen lassen! Nach einem sehr verspäteten Mittagessen waren wir am frühen Abend dann wieder in unserem Base-Camp eingetroffen. In den verschiedenen Wohnwägen und Zelten haben wir dann noch gelesen oder Kniffel gespielt.
Heute Abend gehen wir dann alle wieder etwas früher ins Bett, morgen sind drei Wettfahrten bei nicht gerade wenig Wind geplant. Die beste Nachricht: Ab morgen soll das Wetter deutlich besser werden. Wir hoffen es!

Sonntag, 29. Juli 2007

3. Tag IDJÜM - Angriff TEAM-BW auf das erste Drittel

Noch ganz verschlafen begann der Tag mit einem Frühstück hinter dem Fußballtor.
Die Boote wurden danach startklar gemacht, kurz danach waren wir auch schon auf dem (gelb-grünen) Wasser. In der ersten Wettfahrt hatten wir vier bis fünf Windstärken und sechs in den Böen (das war nicht für alle erfreulich). Am zweiten Start war ein riesen Gedränge, aber wir haben uns recht gut geschlagen. In der dritten und letzten Wettfahrt des Tages waren es dann nur noch zwei Windstärken und dann überraschte uns noch ein gewaltiger Regen. Als alle nass und durchgefroren an Land ankamen, duschten wir erst mal gaaaaanz heiß.
Auf der Ergebnisliste haben sich alle aus dem TEAM-BW verbessert und der zum Opti-B/C TEAM-LEADER Baden-Württemberg aufgestiegene Fabi wurde auf dem Schlaucher auch noch so richtig nass war aber mit den Ergebnissen sehr zufrieden (das Teamfoto haben wir aber immer noch nicht gemacht). Im Moment sitzen wir zusammen im Bus und reden alle. Ab sieben gibt es ein Buffet (*lecker*).
P.S.: Wir bekommen noch die Krise, wenn es nicht bald aufhört zu regnen!!!

Samstag, 28. Juli 2007

2. Tag IDJÜM - Die B-Wettfahrten haben begonnen...

Beim Frühstück war die erste Sorge von Fabi, dass das Nutella-Glas nicht für alle reicht. Aber die Sorge war unberechtigt.
Danach gingen wir unsere Optis aufbauen. Uns wurde gleich klar, dass es nicht leicht wird wie gewohnt unter dem ersten Viertel zu sein. Um halb zwei versammelten wir uns zur Steuermannsbesprechung mit den anderen B- und C-Seglern. Gleich danach ging es auch schon auf’s Wasser.
Die erste Wettfahrt starteten wir genau wie die zweite getrennt von den C-lern. Die Starts waren sehr anspruchsvoll und es gab ein Paar aggressive Starter, daher war es nicht einfach einen optimalen Start zu bekommen. Es lief für alle eigentlich recht gut, wenn man bedenkt, dass es ein Feld von 90 Booten war (nur B-Segler). Der Wind war unseren Vorstellungen entsprechend (ca. ein konstanter 4er). Auch wenn wir nicht alle mit unseren Platzierungen zufrieden waren.
An Land bauten wir auch schon die Optis wieder ab und liefen zu unserem Platz auf dem Campingplatz (schön kuschelig zwischen den Bäumen). Der Fußmarsch von dem Hafen bis zu unserem Stellplatz ist ca. 1 bis 2 km…leider!!! Darum haben wir uns gleich ein Paar Fahrräder organisiert. Abends nach dem Abendessen (es gab Knoblauchspagetti) passierte noch ein Missgeschick. Lioba war beim angeln leider etwas unglücklich ausgerutscht und landete so im Wasser…
Morgen ist um 11 Uhr Startbereitschaft. Am Montag ist für die B- und C-ler ein Ruhetag
geplant, wenn wir bis Sonntag fünf Wettfahrten im Sack haben (zum Glück haben wir schon zwei).

Freitag, 27. Juli 2007

1. Tag – Ankunft in Ribnitz

Heute morgen um 7.00 Uhr trafen die ersten Immenstaader (Rimmeles) in Ribnitz ein und quartierten sich im „Stadion“ mit dem Wohnwagen ein. Zum Segelclub sind es von hier gute fünf Gehminuten. Fabian traf mit dem Schlaucher gegen 14.00 Uhr ein und wurde von Xaver und Axel an die richtige Stelle gelotst. Dann Bus auf den Stellplatz stellen und danach den Schlaucher einwassern. Nach der Registrierung als „TEAM Baden-Württemberg“ ging es dann erstmal zu einem Trimmschlag auf den „Bodden“. Wasser ist hier nicht blau oder rosa, sondern gelb/braun/grün…Kentern ist auch nicht zu empfehlen, das Wasser ist nur gute zwei Meter tief. Ansonsten merkt man schon, dass man hier im Osten ist…! Alte Häuser, nicht renoviert und rechts vom Campingplatz die ehemalige NVA-Kantine mit günstigem Essen.
Heute Abend kamen dann noch Jessi und Wolfgang mit dem Zug hier an.
Wir sind alle ziemlich müde und die Meisten auch schon längst im Bett. Die „Harten“ halten es bei Fabian im Zelt noch aus, auch wenn die Mücken hier direkt am Wasser langsam lästig werden.
Morgen um 11.00 Uhr ist dann Steuermannsbesprechung und um 14.00 Uhr dann der erste Start.

Donnerstag, 26. Juli 2007

7. Tag – Der „freie“ Tag des Trainers…

Heute stand beim Team erstmal ausschlafen auf dem Programm. Dann jeweils „Frühstück“ beim Bäcker in der Stadt oder in der Sailors-Lounge am Strand.
Danach noch die restlichen Dinge verpacken, Jessis Opti auf das Trainer-Bus-Dach und dann noch den großen Trailer aus der Schlamm-Wiese bekommen…! Das war nicht einfach, den Bus samt Hänger steckte dann erstmal richtig fest. Also erstmal Bus abhängen, alleine kam er dann raus. Dann den Bus außen rum über die volle Promenade zurück, Hänger wieder dran und dann mit dem gesamten großen Gespann über die Travemünder-Flanier-Meile vorbei am Race-Office und NDR. So hats dann geklappt, mit Umweg halt.
Die beiden Mädels und Patrick sind dann heute Mittag gen Süden losgefahren. Ich (Fabian) bin dann erstmal mit dem anderen Bus nach Lübeck, erstens um ein neues Schlusslicht für den Schlaucher-Trailer zu besorgen (was nicht einfach war) und zweitens etwas Sightseeing zu betreiben. Am frühen Abend war ich dann wieder in Travemünde und stehe jetzt mit dem Bus im JURY-Office-Hof.
Ansonsten gibt’s von heute nix zu berichten. Wie gesagt, morgen geht’s dann weiter nach Ribnitz, wird da auch bestimmt ne spannende und nette Woche.
Also, das war’s jetzt aus Travemünde, morgen geht’s weiter aus Ribnitz-Damgarten!

Mittwoch, 25. Juli 2007

6. Tag – Hack am letzten Tag der „Deutschen“


Heute kam er, der lang „ersehnte“ und angekündigte Hack (man liest die Ironie!)!
Naja, angekündigt waren 20-25 Knoten. Auf der Bahn waren es dann in Böen 17 Knoten, um so besser!
A propos Bahn: Da wir heute die einzige verbliebene Jollen-Klasse auf der Travemünder-Woche waren, kamen wir in den Genuss, heute auf einer näheren Bahn zu segeln. Auf „Hotel“! Man glaubts kaum, nur 2 Seemeilen zum Hafen (lange wars trotzdem!)!
Also, heute morgen nach einer durchregneten Nacht (und einem netten Abend bei den 470er) wie gehabt: Früh raus, anziehen und die Boote klar machen. Ab aufs Wasser! Vorwind durch den Hafen pflügen, auf den Bugwellen der Frachter surfen!
Dann warm segeln auf Bahn „Hotel“ (ja, wir haben „Bravo“ vermisst!). Also, wie gesagt, 14 Knoten Wind (Böen 17) waren eigentlich machbar. Wenn da nicht diese sch…Welle wäre. Der Hammer und das bei ablandigem Wind. Wir kamen damit „nicht wirklich“ klar (Patrick hat schon beim raus fahren das Revier verflucht à Sch... Ostsee à Er freut sich auf den Bodensee!!!)!
Heute dann also drei kurze knackige Wettfahrten (45 Minuten), denn 14.00 Uhr war Zeitlimit. Patrick ersegelte jeweils einen 26. Platz, Jule 29., 28., 28., und Anabel fuhr nach einem 27. Platz in der ersten Wettfahrt in den Hafen.
Nach Trailer-laden, Schlaucher aus-dem-Wasser-holen und aufräumen war dann um 18.00 Uhr im Sailors-Village Siegerehrung der Deutschen Jugend-Meisterschaft. Siegerin ist irgendjemand von der Ostsee. Sie war so schnell, die kennen wir gar nicht!
Ja, wie man in den letzten BLOGS lesen konnte, sind wir nicht wirklich zufrieden.
Hier das Gesamtergebnis (Insgesamt 31 Teilnehmer):
Patrick 27. Platz
Jule 29. Platz
Anabel: 30. Platz
Aber Spaß hatten wir trotzdem, auch wenn es auf dem Wasser nicht wirklich lief! An Land gabs super Party, lauter nette Segler und viele bekannte Gesichter. Gelohnt hat es sich in jedem Fall.
Und mit nach Hause nehmen wir auch einiges:
Bei den nächsten Regatten im YCI heißt das Regattabüro „Race-Office“, der Parkplatz „Sailors-Village“ und der Seehof wird zum „Beach-Club“ und in unsere Power-Laser-Show jeden Abend um 23.00 Uhr eingebunden!
Ach ja: Startverschiebung heißt ab jetzt „Stand-by im Hafen“ und Siegerehrung „Price-Giving“. Das machts gleich viel spektakulärer. Auch wenn keine Ausländer dabei sind. Egal, der Name machts!

Also dann, Patrick und die Mädels fahren morgen gegen Nachmittag mit dem Trailer los und Fabian bleibt mit dem Schlaucher noch bis Freitag in Travemünde. Für ihn geht’s dann weiter zu den Optis nach Ribnitz-Damgarten. Er führt diesen ONLINE-BLOG dann direkt ohne Unterbrechung weiter! Also, bereits morgen wieder nachlesen und weiter Kommentare schreiben, wir freuen uns über alles!

Dienstag, 24. Juli 2007

5. Tag – Erst kaum Wind, dann Gewitterwarnung


Der erste Blick aus dem Fenster heute morgen nach einem verräterischen Geräusch auf dem Dach: ES SCHÜTTET! Schon wieder…! Hilft aber alles nix, um 10.00 Uhr müssen wir bereits unterwegs zur Regattabahn sein, sonst wird’s eng.
Also raus aus der „Koje“ und ab in den Regen…der Gott sei Dank kurz darauf abstellte. Immerhin! Windtechnisch sah es heute zu Beginn eher mau aus: 5 Knoten aus SW, also nicht gerade das, was wir uns unter Ostsee so vorgestellt hatten.
Trotzdem: Mit etwas Sonne und Wind um 10.00 Uhr ausgelaufen…zwischen den Skaninavien-Fähren Slalom bis auf die Regattabahn. Dieses tägliche Ritual dauert jeden Morgen mindestens eine Stunde (ca. 5 Seemeilen). Warum gerade die Europes soweit draußen sind, versteht sowieso keiner!
Auf der Bahn erstmal wegen Winddreher Startverschiebung und etwas Warterei. Dafür nahm der Wind zu auf 9 Knoten. Dann der Start. Nach stark motivierenden Gesprächen von Seiten des Trainers (F.) klappte der Start auch dieses Mal ganz gut. Die Kreuz über Mitte/Rechts und an der 1. Luvtonne dann: Patrick 14., Jule 16. und Anabel 28.. Leider konnten Patrick und Jule diese Plätze nicht halten. 2. Luvtonne: Patrick 22., Jule 25., Anabel 30. Plötzlich wurde die Wettfahrt kurz vor dem Ziel abgekürzt. Dringende Gewitterwarnung! Zurück in den Hafen! Dies bedeutet allerdings einen Schlepp von mindestens 45 Minuten! Also, jeder Schlaucher 6 Europes/Laser hinten dran und dann den Hebel auf den Tisch…(An Erich: Die Spritrechnung kommt!). Das Chaos in der Hafeneinfahrt kann man sich vorstellen, wenn gut 20 Schleppverbände von den einzelnen Bahnen gleichzeitig zwischen Großseglern, Hafenfähren und den großen Autofähren aus Malmö einlaufen.
Gerade rechtzeitig bevor das Gewitter mit Regen und Sturmböen kommt. Nun gut, momentan haben wir noch Startbereitschaft, vermutlich wird gegen 17.00 Uhr endgültig abgeschossen. Bis dahin heißt es noch warten. Inzwischen ist das Gewitter aber wieder vorbei.
Heute Abend sind wir noch bei Avance36-KOALA-Alex zum Grillen (er segelt hier 470er).
Die Ergebnisse von heute:
5. Wettfahrt (Gesamt mit Streicher)
Patrick: 21. (Gesamt 23.)
Jule: 25. (Gesamt 28.)
Anabel: 29. (Gesamt 30.)

Montag, 23. Juli 2007

Nachgereicht: Ergebnisse vom Montag

Hier noch die nachgereichten Ergebnisse vom Montag:
Eine Wettfahrt (Nr. 4, ohne Streicher):
Anabel 22. Platz (Gesamt nun 29.)
Patrick 29. Platz (Gesamt nun 25.)
Jule 31. Platz (Gesamt nun 27.)
Insgesamt 31. Segler

Gute Nacht aus Travemünde,
Fabian mit Team

4. Tag - Mehr Flaute als Wind

Auslaufen fand pünktlich um 9.30. statt. Bis zum Start der ersten Wettfahrt wechselten Julica und Anabel den Trainer und wurden von Peter Ganzert in die hohe Technik des Segelsports eingeführt. Leider nur bei Anabel mit sofortigem Erfolg und damit dem Sprung ins Mittelfeld. Anfangs mit 3bft. Gestartet, ließ der Wind während der Wettfahrt deutlich nach und hatte bei der noch bestehenden Welle eher ein rückwärtiges Gefühl.

Danach wurde unsere Geduld auf die Probe gestellt: Nach einem kräftigen Pfeif und Klopf – Konzert wurden die ersten nach etwa zwei Stunden warten bei Flaute, mit Eigeninitiative des Trainers, in den Hafen geschleppt, was die Wettfahrtleitung zum Abbruch zwang.

Fazit des Tages: Stundenlanges warten in Sonne und Flaute (Bodenseebedingungen) verursachen Hautschädlichenzustand + Segeln und damit verbundener Erfolg basieren auf Erfahrung und Praxis.

Sonntag, 22. Juli 2007

3. Tag – Der erste Tag der DJM

ES HAT GESCHÜTTET! Wie aus Eimern. Der Tag fing also schon nass an…
Patrick musste wegen der Dichtungsgummis heute zur Nachvermessung…mit den Marmeladen-Gummis gab es keine Probleme und die Sache war damit gegessen.
Nach Steuermannsbesprechung und zwei Startverschiebungen mangels Wind ging es dann gegen 12.00 Uhr aufs Wasser. Zur Regattabahn „Bravo“ waren es ungefähr 3 Seemeilen, bei 13 Knoten Wind machbar. Die Welle war wie befürchtet nicht gerade Boodenseetypisch, dafür aber schön unregelmäßig (naja) aber alles in allem machbar. Es sah nach mehr Wind aus, als es dann tatsächlich hatte.
Gut, im Laufe des Tages lies der Regen deutlich nach, der Wind allerdings auch. Die erste Wettfahrt lief noch bei gut 12 Knoten Wind, die zweite bei 8 Knoten und die dritte schleppte sich bei maximal 5 Knoten über die Bahn, Bei unseren drei Seglern lief es etwas durchwachsen, einzig Patrick konnte in der ersten Wettfahrt einen 17. Platz erreichen. Ansonsten letztes Drittel. Gegen 19.30 Uhr waren wir wieder im Hafen, leider etwas arg spät, denn die Einladung zum Empfang auf der „Passat“ lautete auf 19.00 Uhr. Und so kam es dann auch…als wir gute 1,5 Stunden später kamen, war zum Essen NIX mehr da…gut das es noch andere Möglichkeiten gab…

Samstag, 21. Juli 2007

2. Tag – Ankunft in Travemünde und aufregende Vermessung

Nach früher Abfahrt aus unserem Etappenort Wolfenbüttel standen wir vor Hamburg erstmal eine gute Stunde im Stau…das Navi verschob die Ankunft an der Ostsee unaufhaltsam nach hinten…!
Nun gut, gegen 12.30 Uhr liefen wir dann in Travemünde ein, die Mädels etwas früher als die Jungs, schließlich mussten die schon mal jemanden fürs Zahlen abends finden…!
Nein, die hatten dann schon alles erkundet, Anmeldung, Stellplätze usw.
Viel Platz war nicht gerade zum hin und her fahren mit Bus, Trailer und Schlaucher-Hänger…doch wir haben es geschafft und haben jetzt Stellplätze in 1a-Lage direkt am Wasser. Die Skandinavien-Fähre fährt sozusagen jede 45 Minuten durch unseren Vorgarten. Die Slipschräge ist auch nur 50m weiter. Die Europes übernachten quasi im Bus…!
Ansonsten ist in Travemünde natürlich die Hölle los…von der Fressmeile direkt an der Europe-Wiese mal ganz zu schweigen. Wir haben heute auch schon in die Kamera vom NDR gewunken (die sind auch nur 20m weiter, Stress mit dem Kabelträger hatten wir auch schon…) aber den NDR bekommt man am See ja nicht. Besser so!
VERMESSUNG: Spass an der Freude! Keiner wusste was, nur die Vermesser dachten sie wissens…naja, wir sind da mehr schlecht als recht durch, mit mehr als zwei geschlossenen Augen von Seiten der Vermesser. Nicht Regelkonforme Mastfüße, Bäum, Segel ohne Meßbrief, geschweige den ID-Nummern auf den Schwertern und Rudern (was ist das?), also das volle Programm. Das sie sich dann aber hinterher bei Patrick an den fehlenden Dichtungen der Inspektions-Deckel aufhängen…und ihm bisher keine Zulassung zur DJM gegeben haben. Also haben wir heute Abend schnell im Supermarkt dicke Einmach-Gummis besorgt. Damit ist es auch dicht. Hoffentlich sieht der Vermesser das morgen auch so!
Im Moment sind unsere beiden Girls noch auf der Piste…sie werden wohl jemanden gefunden haben, der zahlt.
Morgen ist um 11.30 Uhr der erste Start, dass heißt um spätestens 10.00 Uhr auslaufen, da wir ca. 1 Stunde zur Bahn unterwegs sind (laut GPS fast 5 Seemeilen!).
Morgenabend ist dann noch Empfang auf der „Passat“. Und nein, Patrick mag noch immer keinen Fisch…!

Freitag, 20. Juli 2007

1. Tag – Auf dem Weg nach Travemünde

Patrick und ich (Fabian) sind soeben (23:30 Uhr) in Wolfenbüttel, unserem Etappenort auf dem Weg nach Travemünde, eingetroffen (Jule hat hier ein Haus!). Praktisch also zum Übernachten und Erholen…! Leider stehen wir hier noch vor verschlossener Türe, da die Mädels (Jule und Anabel) mit dem Europe-Trailer noch unterwegs sind (und mit ihnen der Schlüssel…). Sie kommen aber in einer halben Stunde (hoffentlich!). So lange müssen wir halt noch warten…und können dann gerade den ersten BLOG-Eintrag machen.
Spektakulär war die Fahrt zwar nicht gerade, dafür hat Patrick aber sämtliche Vorräte aufgegessen…irgendjemand hat ihm gesagt, dass es an der Ostesee viel Wind hat und nur Fisch gibt…! Quasi: Gewicht auf die Kante!
Na gut…dann eine Gute Nacht!

Dienstag, 17. Juli 2007

Am Freitag geht es los...!


An diesem Freitag starten wir, Anabel, Patrick, Julica und Fabian zur Deutschen Jugend-Meisterschaft der Europe nach Travemünde...!

Bis dahin müssen wir aber noch den Europe-Trailer laden, den Schlaucher reisefertig machen, Einkaufen, Packen, ...und dann gehts ab in den Norden!

Wir sind die einzige Mannschaft aus Baden-Württemberg, die an der DJM teilnehmen wird!